Milate ellenika?

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Wenn ich morgen früh aufwachte und plötzlich feststellte, daß ich perfekt Griechisch spreche, dann würde ich dem für die Sprache zuständigen Gott schon eine Pfingst-Kapelle oder einen (kleineren) Tempel stiften.

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Aber ich bin nicht wundergläubig, nein, eher sogar pessimistisch. Und die Fähigkeit, Sprachen zu lernen, ist am besten entwickelt in der Kindheit oder Jugendzeit. Da habe ich zum Beispiel Englisch gelernt, und ich habe es ein Leben lang geübt.
(Und ganz am Rande … ich war sieben Jahre zusammen mit einer US-Amerikanerin, die so viel Deutsch konnte wie ich Griechisch kann, und die versuchte, ausgerechnet in Amsterdam holländisch zu lernen, ausgerechnet da …)
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Die Kindheit ist bei mir schon lange her. Und erst mit vierzig Jahren habe ich gemerkt, daß sich bei mir das Thema Griechenland zu einer Art Besessenheit entwickeln würde … da war es für das Sprachenlernen schon etwas zu spät …
Und einen Haufen Überlebens-Substantive hat man ja immer im Kopf, alles was man im Restaurant braucht oder im Bus … und man kommt ja in der Regel in Griechenland mit Englisch immer gut durch … und ich erzähle ja auch unterwegs um Himmels Willen keinem Einheimischen, wie oft ich schon im Lande war!
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Und was meine persönliche Frustrationstoleranz angeht … und Sprachenlernen braucht eine hohe Frustrationstoleranz … wenn ich (etwa durch einen Mißerfolg) in eine Streßsituation komme, dann vergesse ich sofort alles, was ich gelernt habe … “Der Wirt hat vergessen, einen Löffel mitzubringen! Mist Mist Mist, was heißt noch mal Löffel …?”
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Ja, meine dementia ellenika …! Und dann reden die Griechen auch noch so schnell!
Das war’s eigentlich schon. Ach nee, doch noch das hier:
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Eine Anekdote … nein, eher zwei kleine Schlüsselerlebnisse zum Thema Griechischkönnen:
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Wir hatten auf Skopelos eine Engländerin kennengelernt … unsere zwei Privatzimmer teilten sich den Kühlschrank im Flur. Eines Tages vermißte sie eine Dose Ginger Ale aus dem Kühlschrank, klopfte bei uns … aber nein, wir waren unschuldig. Wenn sie nicht unbedingt Ginger Ale trinken wollte, dann könnten wir sie zu einem Retsina auf unsere Terrasse einladen …? Sie war einverstanden.
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Janet kam aus Manchester, war Englischlehrerin, und arbeitete für eine Sprachschule in Komotini/Thrakien. In der Stadt Komotini gab es damals ungefähr fünf Leute, mit denen sie sich auf Englisch unterhalten konnte. Fünf. Das hieß … um Englischunterricht durchführen zu können, mußte sie Griechisch lernen. Sie mußte! Schon, um überhaupt noch KOMMUNIZIEREN zu können. (Nein, Internet gab es nicht, und das Telefonieren mit ihrem Freund in England kostete damals noch ein Vermögen …)
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Sie war also ein halbes Jahr vor ihrer ersten Unterrichtsstunde in Komotini angekommen und hatte in 6 Monaten Einzel-Privatunterricht die Sprache gelernt “wie ein Baby”. Dann war sie soweit.
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Sie war alleine nach Skopelos rübergekommen, zum Entspannen, und ging abends (aus guten Gründen) nicht gerne alleine weg. (In Komotini war es nicht anders.) Ob sie denn mit uns abends in die Taverne ginge? (Ja, der Laden ist reiseführerbekannt, der mit der Palme und dem Schwein in Pflaumensauce.) Sicher, gerne.
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Die Augen des Wirtes, kürzen wir ihn mal auf L. ab, leuchteten hell auf, als wir mit unserer Begleitung kamen. Und nüchtern war er mal wieder “nicht so ganz”…
Janet war rotblondgelockt, sommersprossig, schlank, unter dreißig. Sehr attraktiv, und sie sah so harmlos aus, als wäre sie gerade eben mit großen grauen Augen und Blümchenkleid aus dem Flugzeug gefallen.
Leichte Beute …
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L. übersetzte ihr ungefragt die Speisekarte ins Englische, kam ihr nah und näher, und wurde dabei scheinbar unangenehm im griechischen Begleittext zu seiner Übersetzung. Mich versteht ja sowieso keiner
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Janet schwieg lange, während er redete, während ihr Rückgrat steifer wurde, und ihr Gesicht finsterer. Dann legte sie los. Immer noch mit britischem understatement in ihren Antworten, aber in gepflegtem, flüssigem Griechisch. Ohne eine einzige Pause zum Überlegen. Er kriegte eine Portion Belehrung ab, als stände er vor seiner Bewährungshelferin …
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Er war entsetzt, sie hatte alles verstanden, alles … auch alles, was unter die Gürtellinie gezielt war, und er kriegte jetzt gehörig was zu hören. Punkt für Punkt. Bis er mit gebeugtem Rücken, roten Ohren und tausend Entschuldigungen Richtung Küche abziehen durfte …
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Sie grinste fröhlich, als er ging: “Ha, sehr schön, wenn man mal wieder sieht, daß sich ein halbes Jahr Arbeit gelohnt hat! Die Männer unter meinen Schülern sind nicht anders. Ich kenne jede Anspielung. Reine Selbstverteidigung, kann man nicht ignorieren … und beim Kontern trifft man besser den richtigen Ton, sonst sind sie noch beleidigt.”
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L. schickte seinen Kellner zum Tellerauftragen. Aber er kam später noch einmal und fragte betont höflich, ob sie ihm erklären könnte, wo sie denn dieses Griechisch gelernt hätte. Von da an waren sie Freunde. Sie sei ja schlimmer als seine Mutter, gestand er am Ende, als er uns drei doppelte Brandies zum Abschied ausgab. Dieser Satz gefiel Janet sehr gut.
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Sie kam morgens zu uns zum Kaffee auf unsere Terrasse. Sie hatte ein billiges Zimmer nach hinten zur Gasse raus (nur 2000 Drachmen). Eine malerische Gegend da, und immer dieser Soundtrack von den Gesprächen der Hausfrauen quer über die Straße, sowas fände ich immer so romantisch, ließ ich sie wissen …
Janet seufzt: “Hey, weißt du, über welche Banalitäten die sich jeden Morgen unterhalten? Du wirst es nicht wissen wollen. Sei bloß froh, daß das für dich nur der Soundtrack ist: Romantisches Griechendorf …”
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Letzteres zum Trost für die linguistically challenged persons wie mich …
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Für die Lehrer unter uns: Janet gab 16 Std./Woche Pflichtunterricht (200.000 Drachmen), dazu kamen Privatstunden (150.000 Drachmen, schwarz verdient) und eine Provision, falls sie einen neuen Schüler anwarb. Die Provision wurde ihr jedoch nur als “Anteil” am Schulkapital notiert.
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Literatur:
Learn Greek in 25 years
(A crash course for the linguistically challenged)
Brian Church
Athinaika Nea, 1999, IBN 960-86395-1-4
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28.01.08
Nachtrag: Gestern erreicht mich eine mail des Leiters eines Sprachinstituts aus Norddeutschland. Er veranstaltet Kurse auf der Insel Sifnos. Besonders motivierend sei dabei, daß man nicht in der VHS arbeite, sondern im Inselhinterland, wo man mit dem frisch Gelernten direkt mit Einheimischen in Kontakt kommen kann.
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Klingt gut. Nun, das normale Gespräch im griechischen Hinterland fängt immer mit diesen vier Fragen an: “Wo kommen Sie her? Sind Sie verheiratet? Wie viele Kinder? Was für einen Beruf haben Sie?”
Es wäre höflich, diese Fragen auf Griechisch beantworten zu können. Das kann man sicher in dem mir empfohlenen Anfängerkurs auch erreichen. Aber … da fängt das richtige Gespräch doch erst an!
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Und um das von den “einfachen Leuten” im Dorf zu erfahren, was ich wirklich wissen will, da muß ich schon verdammt viel mehr Griechisch können … Fragen über die Familien- und Dorfstruktur, über Subventionen und den Zerfall der Kleinbetriebe, über Trockenmauern und Beton, über Wasser und die Hilfskräfte aus Albanien, und was macht man hier bloß in der Wintereinsamkeit …?
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Anfangs der 1980er war ich ein paar Mal in der Türkei unterwegs. Im Taurus, in Kappadokien, aber viel mehr in Städten wie Konya oder Nevsehir oder Antakya passiert es immer wieder, daß man von völlig fremden Menschen auf der Straße angesprochen wurde.
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Manche wollten einem was verkaufen, andere fingen auf englisch (!) an, die bereits oben genannten Fragen zu stellen: “Where do you come from? Are you married? How many children? What is your profession?”
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Immer wieder das gleiche Ritual, immer wieder. Irgendwann war man es leid. Auf meine leicht entnervte Frage an einen jungen Mann, warum er denn bloß diese Fragen stelle, kam die schlichte Antwort zurück: “Ich mache einen Englischkurs. Und ich hab hier doch sonst keinen, mit dem ich das üben kann!”
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Wie geht es wohl den Leuten im Hinterland von Sifnos, wenn der Anfängerkurs im Dorf ausschwärmt?🙂
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Um nochmal auf die VHS zurückzukommen: Da gibt es einen Kurs in Heidelberg, die sind seit sehr sehr vielen Jahren in der gleichen Besetzung zusammen, und die lesen und interpretieren jetzt griechische Literatur, im Original. Das finde ich bewundernswert, aber jetzt mit so etwas anzufangen … dazu habe ich nicht mehr die Geduld und nicht die Zeit.
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Aber lassen Sie sich von meinem Selbstmitleid nicht beeinflussen! Wenn Sie Griechisch lernen können, egal wo und wie, dann sollten Sie es auch tun!
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12 comments

  1. Ehrlich gesagt, so heftig ins Hinterland von Sifnos sind wir nicht geströmt. 😉 Und weil ich so viele Fragen hab, die ich a.) nicht stellen und b.) die Antworten nicht verstehen kann, lasse ich es lieber. Das Fragen, nicht das Griechischlernen. Bin leider zu schüchtern😦

  2. Wenn du dich das nächste Mal auf griechische Expedition begibst, nimm Roos und mich doch einfach als Übersetzer mit. Da kommen bestimmt einige Geschichten zusammen………………………. ;-)) ! Vielleicht , wenns mit dem Boot los geht kommt auch Kapitan Stelios ………

  3. Hallo! Naja wie fühle ich mich hier ertappt, bin wohl auf eine richtige “Griechenland-Homepage” geraten. Bin seit 19 Jahren mit einem Halbgriechen zusammen und fahre über 15 Jahre nach Griechenland. Er hat seit 19 Jahren vergeblich versucht, mich zu überzeugen, dass ich mich mit der griechischen Sprache anfreunde. Aber es ist einfach zu schwer, ich bin zu faul, hab doch einen Halbgriechen der übersetzt, bin zu schüchtern und denke ständig ob ich es auch richtig auspreche und natürlich fehlt auch mir die Zeit. Tja, darum gibt es bei uns da noch ein Problem: Ich erzähle in Griechenland am besten nicht, wie oft ich in diesem Land schon war, eigentlich dürfte ich auch nicht erzählen, dass mein seit 19 Jahren immer der gleiche Lebensgefährte ein Halbgrieche ist, der fließend Griechisch spricht. Also: Am besten gar nicht so viel erzählen, man wird sonst nur ungläubig betrachtet. Aber dennoch, trotz des “Nichtkönnens” der Sprache, ich liebe dieses Land und ich werde wahrscheinlich nie davon los kommen.
    Übrigens das mit den Fragen der Griechen kennen wir auch. Noch schlimmer wird es, wenn man wie mein Lebensgefährte auch noch Griechisch kann, dann kommt nämlich noch die Frage hinzu: Woher kannst Du so gut Griechisch usw….
    Aber vielleicht sollte ich es doch auch mal mit einem Sprachkurs in Griechenland selbst versuchen?! Zumindest muss ich nicht verhungern, so viel Griechisch kann ich gerade noch😉
    Muss noch mal betonen: Deine Seite hier ist wirklich Klasse!
    Gruß
    Ulli aus München

  4. Hallo Ulli, ein Bekannter meiner Schwester ist übrigens Grieche (hat aber praktisch sein ganzes Leben in Deutschland verbracht). Im Urlaub in Griechenland erzählt er immer, er sei DEUTSCHER. Sein Griechisch ist nämlich zu schlecht …🙂 …
    Gruß, Theo

  5. Hallo Theo, erst einmal finde ich dein e Seite super. Bin per Zufall drfauf gestoßen. Ich werde Anfang Juli mit meinem Freund, der Griechen ist, und seiner Familie nach Griechenland (Veria) auswandern. Ich kann allerdings kein griechisch, nur einige Wörter. Ich hatte nie die Zeit gehabt intensiv zu lernen, da wir ein Restaurant haben. Ich werde quasi mich selbst ins kalte Wasser werfen, und hoffe wenn ich erst einmal in Griechenland angekommen bin das ich es schnell lernen werde. Hättest du vielleicht noch ein paar hilfsreiche Tips die mir das Einleben und das lernen der Sprache erleichtern….? Werde natürlich auch einen Sprachkurs besuchen. Danke im Vorraus…. Lieben Gruß Monika

  6. Hallo Monika,
    oh je … da solltest du ja nicht jemanden wie mich fragen, dessen “Griechisch” auch nur zum bloßen Überleben reicht. Je weiter weg du davon bist, dich auch noch mit Deutsch oder Englisch durchschlagen zu können, desto besser wird es klappen mit dem Griechisch-Lernen.
    Gerade Veria ist da bestimmt nicht schlecht … es sei denn, euch verschlägt es nach VERGINA. (Von wegen Restaurant und so …) Die makedonischen Grabstätten von Vergina setzen ja Veria auf die “touristische Weltkarte”. Viel sagen kann ich dir über die Stadt selbst auch nicht, ich kenne von Veria nur die KTEL-Fernbushaltestelle …!
    Jedenfalls schon mal alles Gute für deine “Auswanderung”! Theo

  7. Hallo Theo,
    das mit der griechischen Sprache ist wirklich eine ganz eigenartige Sache.
    Nach zwei Anfängerkurs-Anläufen in der VHS hatte ich 1986 das Glück, mit einer kleinen Reisegruppe (7 Personen) vor Ort in Pirgi (Chios) drei Wochen Griechich “pauken” zu dürfen. Der Unterricht fand entweder im Bürgermeisteramt oder auch (häufiger) direkt auf der Platia.
    Wir und unser Unterricht waren damals wohl “die Attraktion, die Abwechsung” für die Bewohner von Pirgi.
    Griechisch lernte ich damals recht schnell, wenn ich mich heute (weil ich es benötige) mit Spanisch versuche, könnte ich verzweifeln.
    Warum ging das mit dem Griechisch so schnell und warum funzt das Spanisch nicht? Ganz klar: Griechisch habe ich mit Faszination und Leidenschaft für Land und Leute gelernt, Spanisch lerne ich nur, weil ich es muss. Es fehlt also an der gewissen Portion Leidenschaft; natürlich spielen auch die im Alter zurückgehenden grauen Zellen eine Rolle, aber nicht die entscheidende, wie ich meine.

    Gruß Maria

  8. Ich kenne die Platia von Pirgi, und kann mir gut vorstellen, daß ihr bei euren Übungen da auf das Dorf gewirkt habt, wie zu Shakespeares Zeiten ein Wandertheater bei der Öffentlichen Probe. 🙂
    Aber bisher habe ich bei mir vergeblich auf den Kurzschluß zwischen Leidenschaft und Sprachvermögen gewartet …
    Theo

  9. Ich habe es in 10-Jahresabständern immer wieder versucht. Aber über die Grammatik bin ich immer gestolpert. Dennoch reciht es, um mehr als die 4 Basisfragen zu beantworten. Man muss eine fremde Sprache nicht beherrschen, man muss nur einfach sprechen wollen. Dann gehts schon.

    Versuchs weiter, Theo.
    Christian

  10. Athens News – 28.09.2008

    Um noch mal auf “Learn Greek in 25 years” zurückzukommen (siehe ganz oben) – der bedauerlicherweise letzte Artikel von Brian Church (Church On Sunday) in der Athens News. Leider kann man keinen Trauerrahmen um diesen Artikel zeichnen:

    “bye bye”

    This is the very last Church on Sunday after 15 years as I want to spend more time with my family. Okay, okay, I’ve been fired, you ungrateful peasants. More on that later. We began in 1993 on a Sunday (hence the name), went to a Friday with the weekly in 2001 and had a lot of fun on the way.

    I spent a recent weekend in Athens which almost moved me to tears. At a wedding, in a bar, attending a baptism, in the street, visiting offices – people were saying hello and raising glasses without me remembering who they were. In 48 hours I met old friends, wives of friends, husbands of friends, children of friends, parole officers of friends – the whole Greek experience in fast forward mode. Walking through the old arcade late at night in Lekka Street, my very first day at the paper came flooding back.

    Some things stay the same in Athens after so many years, many have improved, others got worse. You can now get served in under an hour in Syntagma Post Office.

    My airport bus driver still went faster than the speed at which I originally landed, and the wine shop in Exarcheia is not yet open on a Sunday despite massive loss of revenue from my move to London in 2006. Tragically, the donut shop is gone and with it Angelika, a Greek goddess who launched a thousand trembling donuts. Trying to impress Maria from Hios at the horseshoe track at the Kalimarmaro still explains why that 5k time is two minutes faster than thousands of my other runs, and my mate Yianni is forever watching the football on the telly on the cold stone floor as his customers play chess and drink Greek coffees on Mavromichali Street. All people I don’t want to leave behind, but you do leave them behind as that great momentum – life – moves forwards, backwards and sideways.

    Although the column is not ending by choice, it’s not a bad choice. Since moving away from Athens to London, it hasn’t been easy getting up at 5am on a Thursday morning to be witty about a country thousands of kilometres away before racing for a train for my main job.

    Touchingly, this column became a part of many people’s weekly routines in towns, islands and even countries. I often imagined where you’d be reading it – some, to my extreme displeasure, in the crapper – and oft wished I could be with you except for the aforementioned example.

    Let’s get ready to part. My email remains biscuitbrian@hotmail.com and I hope to hear from all of you, or some of you. Okay, a few of you.

    And the paper goes on. I think I worked under five editors and they all let me write what I wanted to. Athens News survived, and will survive, because we listen to readers. Those readers have now apparently told me to get stuffed. I accept their democratic verdict and will hunt them down.

    Seriously, you all look after yourselves. All things end and it’s been great while it lasted. Bye bye.

    Brian Church’s books, “Learn Greek in 25 Years“ and “Always on a Sunday – An Englishman in Greece “, are on sale in News Stand and Eleftheroudakis stores and via amazon.co.uk

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