12 Mikro Papigo 2

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Dias, das neue Haus

Miko Papigo 2002. Wir kommen am Wochenende nach den griechischen Ostertagen. Das Wetter ist frisch (nachts) und feucht (anfangs schauert es rund um die Uhr). Dias bedauert … sein Haus ist voll. Das Dias Guesthouse ist inzwischen national und international “etabliert”, und billig sind seine Zimmer auch nicht mehr. Aber er ist so nett wie früher auch. Und Tsipouro aus der Kaffeekanne gibt es auch noch.
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Ab Montag sei wieder Ruhe … bis zu den Sommerferien, versichert er uns und lacht: “Aber ich besorge euch was im Dorf. Ich bin hier nicht mehr der einzige.” Giorgos Ioannidis (06534-1894) holt uns in Dias’ Taverne ab. Er hat ein “Studio” mit kleiner Küche und Terrasse für uns, ein altes Berghaus, und sogar mit weit besserer Aussicht als von Dias selbst:
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Anfänglicher Nachteil ist … aber natürlich sonst ein Vorteil … das Haus ist vom Dorfparkplatz (Straßenende) sehr weit entfernt. Und in Mikro Papigo gibt es nur holprige Fußwege und Treppen … beschränken Sie also Ihr Gepäck, und die Taschenlampe nicht vergessen ….

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Mikro Papigo, von Megalo Papigo gesehen
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Mit der windfesten Jacke und einem Tsipouro im Glas (und der dicken schlafenden Hauskatze auf den Schoß) sitzt man nun auf der Terrasse und schaut rüber nach Megalo Papigo:
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Und wenn es ganz schlimm regnet, bleibt das Epirus-Lokalfernsehen mit alten Heimatfilmen und der permanenten lokalen Werbung. Pizza …? Ob die Pizza noch warm ist, wenn wir sie jetzt in Ioannina bestellen? (60 km …)
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Diesmal sind wir mit dem Auto da – was uns in der busarmen Region unabhängig macht. (Und sowas wie Vangelis mit seinem Diesel-Maultier findet man ja auch nicht immer …!) Und eine ganz neue (mit einem normalen Pkw befahrbare) Straße gibt es auch … die Strecke zwischen Aristi und Elafotopos! Das mag man bedauern oder begrüßen … aber die Straße spart Riesenumwege über die Nationalstraße E90 im Tal im Westen, wenn man zwischen den nördlichen und den südlichen Zagoria-Dörfern hin und her will (schöne Zickzack-Reihen von Serpentinen und eine sehr enge Dorfdurchfahrt (Aristi) muß man natürlich in Kauf nehmen).
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Unser Nachosterwetter (und unsere Kondition) ist nicht dazu geeignet, auf die “richtigen” Höhen zu steigen, aber im Tal von Papigo gibt es auch entspannende Spazierwege:
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Und das Gute ist, die Schlangen sind noch sehr träge. Diese unten (Es ist eine Leopardennatter … danke für die Artbestimmung, die ich auf Hermann Vornwalds Website gefunden habe!) hat es zwar geschafft, der wärmenden Sonne auf den Ästchen ein wenig entgegenzukriechen, aber jetzt – im Schatten – kommt sie kaum noch herunter. Ihr Fluchttempo ist etwa so wie das der Nacktschnecken aus “Flushed Away” …
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Und die Wildwasserfahrer auf dem eisigkalten Voidhomatis-Fluß sind auch schon unterwegs:
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