Lesbos

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Mytilini um 1930, als es noch die ganzen alten Kafeneions gab, als der Ouzo 2 Drachmen kostete und man in den Taxis noch rauchen durfte …

… und heutzutage, 2005, im Inselnorden. Rauchen ist da noch erlaubt, aber der Tag ist auch schon wieder nur noch Erinnerung:

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Wolfgang und Marliese beim Tafeln in Skala Sikamineas …

Die in der Nordägäis liegende Insel Lesbos ist mit 2154 km² und ca. 100.000 Einwohnern die drittgrößte der griechischen Inseln und ist seit der Bronzezeit von Menschen besiedelt. Neben den Pinienwäldern im Osten und Südosten Lesbos, der karstigen Felsenlandschaft im Westen und den Sand- und Kieselstränden bietet die Insel eine reichhaltige Fauna, in der neben Wasserschildkröten, Eisvögeln und Bussarden auch Flamingos heimisch geworden sind. Durch die von den Golfen Gera und Kalloni geprägte Form der Insel ist man nie weiter als 15km vom Meerwasser entfernt.

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Golf von Geras

Neben den Stränden bietet Lesbos zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele, wie z.B. die Hauptstadt Mytilene. Ein malerischer Hafen unter den alten Festungsmauern, zahlreiche Museen und ein antikes Theater prägen das Stadtbild. In dem Dorf Moria in der Nähe Mytilenes ist ein antikes römisches Aquädukt zu sehen, das die Hauptstadt früher mit Wasser versorgte. Weitere historische Sehenswürdigkeiten sind die vielen stark befestigten Klöster, die über Wanderwege auf der ganzen Insel zu erreichen sind. Wallfahrtsstätten, wie z.B. die Wallfahrtskirche in dem kleinen waldumgebenen Bergdorf Agiassos, runden die kulturelle Reichhaltigkeit der Insel ab.

Der Tourismus konzentriert sich auf Petra und Molyvos im Norden der Insel und Skala Eressou im Westen.

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Plomari

Die Kleinstadt Plomari im Süden der Insel, bekannt für den Ouzo Plomarion von Isidorou Arvanitou. Aber eigentlich hat jedes Dorf der politisch „roten Insel“ Lesbos seine eigene (Zwerg-)Brennerei und jeder Inselbewohner seine spezielle Marke … fangen Sie keinen Streit um die Qualität an! Ich habe in Plomari vor 2 Jahren einen unglaublich guten Ouzo getrunken … aber der war privat gebrannt (xima) … das heißt, zwei Mal gebrannt … da kam um Himmels Willen kein Eis oder Wasser rein … und der Hersteller trank seine Jahresproduktion eigentlich fast ganz alleine ….

Ein kluger und witziger Text von Matt Barrett über Ouzo, in 2 Teilen, über xima (Hausbrand) und Ouzofabriken, warum im Ouzo manchmal nicht drin ist, was man glaubt drin zu sein … warum Ouzo immer nur da richtig schmeckt, wo es gute mezedes dazu gibt (stimmt), und warum kein Mensch in einem Blindtest zwei Sorten Ouzo unterscheiden kann (stimmt), wenn das mit dem Blindtext auch 8 Millionen Ouzotrinker vehement abstreiten: A Guide To Ouzo (engl. Text)
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WEITER MIT:   EIN JAHRHUNDERT MYTILENE
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WEITER MIT:  PLOMARI, MEHR ALS OUZO
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WEITER MIT:  LESBOS, DIE “ROTE INSEL”

lesbos450

2 comments

  1. Hach, das ist heut mein Glückstag o:)
    Ich habe schon einige tolle Seiten über Griechenland gefunden und hab mich nun auch hier festgelesen.
    Vielen Dank für die tollen Infos und Bilder.
    Yvette

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