Achmeds Nachtbar und “die Orient-Reise”

Nachts bei Achmed Beh – aus dem kurzen Werbefilm von 1943

Hier geht es zwar um einen „orientalisch“ stilisierten Nachtklub in Wien im Kriegsjahr 1943, den (nicht nur) die Nazis zu Spionagezwecken nutzten, aber zu dem Thema muß man weit ausholen. Also:

VORBEMERKUNG 1: BILDUNGSREISEN

Nein, nicht verwandt mit Omar Sharif …

In Wien kreuzten sich gewöhnlich die Wege der nordeuropäischen Orient-Reisenden vor 100 oder 150 Jahren, egal ob sie den Weg über die Donau zum Schwarzen Meer (Ziel Konstantinopel) oder den Weg nach Triest (Ziel Athen, Kairo oder Palästina) bevorzugten.

Es waren gewöhnlich kostspielige  „Bildungsreisen“, die viele Wochen oder Monate dauerten. Keine „Privatperson“ reiste „nur zum Spaß“, nein, man wollte ernsthaft die Überbleibsel der klassischen Vergangenheit studieren. Die Reisenden waren gewöhnlich männlich, akademisch gebildet, wohlhabend, im „besten Alter“. Sie reisten fast immer solo, ohne Ehepartner (zu anstrengend für die Damen …).
Und viele hinterließen von ihrer Reise einen umfangreichen „anspruchsvollen“ Reisebericht – der den Alltag in den besuchten Regionen meist nur am Rande darstellte. Von den Verlagen wurden sicher auch einige “allzu persönliche” Details herausgestrichen.

Man hätte seinen guten Ruf beschädigt, wenn man auch nur andeutete, daß man den Weg von Geschichte, Kultur und Wissenschaft auf der oft monatelangen (!) Reise mal verlassen hatte, wenn sich die Gelegenheit ergab. Und diese „unmoralische“ Gelegenheit gab sich
bestimmt häufig – sogar auf Pilgerreisen Richtung Palästina. Man reiste ja von einer Hafenstadt zur anderen, und überall gab es eine Art Nachtleben. Und man hatte so oft tagelang Zeit, etwa beim Wechsel von einem Verkehrsmittel zum anderen.

Schon der reisende Missionar Paulus kannte vor 2000 Jahren den Hafen von Korinth und den Ruf der Stadt. „Korinth war für seine lockeren Sitten bekannt. Hier stand der Tempel der Aphrodite, in dem an die tausend Tempelprostituierte beschäftigt waren, die den Besuchern des Tempels und Verehrern der Göttin zur freien Verfügung standen.“ Hab vergessen, wo ich das mal gelesen habe …

1960 wurde das Thema noch einmal treffend, ja besonders typisch aufgegriffen.
Im Film:
Ποτέ την Κυριακή / Never on Sunday
Sonntags nie …! Worum geht es?
Der amerikanische Tourist Homer Thrace (Jules Dassin) landet auf seiner Europareise in einer gewöhnlichen Rembetiko-Hafenkneipe in Piräus. Seine Naivität und Ahnungslosigkeit hat äußerst komische (und schmerzhafte) Folgen. Die Typen im Lokal haben nämlich zarte Seelen. Sie können ziemlich empfindlich sein … wenn man ihre melancholische Selbstbezogenheit stört, bricht sofort das Chaos aus …
Doch Homer fasziniert das unerwartete Ambiente. Er bleibt länger als gedacht und beginnt, die Prostituierte Ilya (Melina Mercouri) zu einem „ordentlichen bürgerlichen Leben“ umzuerziehen. Der Versuch scheitert – aber der Amateurphilosoph Homer lernt am Ende, daß „Freude am Leben wichtiger ist als alle philosophischen Lehrsätze“ (so wikipedia).
Ist einer meiner Lieblingsfilme.
Die „Bravo“ fand den Film „zutiefst unmoralisch“ …

Ich habe noch nicht annähernd alle Reiseberichte aus meiner Sammlung hier vorgestellt. Was ich zuletzt gelesen hatte, war die „Delphische Wanderung“ von Alfons Paquet (Reise von 1921). Großspuriger Titel …
Paquet war 44 Tage zwischen Genua, Neapel, Patras, Athen, Saloniki und Konstantinopel unterwegs, war aber nur zwei Tage in Delphi! Paquet, Journalist und Reiseschriftsteller, läßt den Alltag im bereisten Gebiet gewöhnlich nicht aus, auch hier nicht, seine Begegnungen mit Personen, denen er begegnet, sind treffend skizziert, aber irgendwas fehlt …

Nachts bei Achmed Beh – etwas später …


VORBEMERKUNG 2: MESSE-REISEN

Aus Achmed Behs Programmheft

Ein ähnliches Phänomen gab es bei den Messe-Reisen und bei Weltausstellungen im 19. Jahrhundert. Diese waren so populär, daß die Reiseführerverlage umfangreiche Bände herausgaben, die das Geschehen auf der Weltausstellung manchmal nur am Rande erwähnten. Wer was auf sich hielt, buchte die Reise in die Weltstädte Paris, London oder Wien – und blieb nicht nur zwei Tage, eher zwei Wochen. Es waren keine Fachmessen, wo man Fachkollegen aus aller Welt treffen konnte, es war hauptsächlich „entertainment“ … technische Sensationen und Szenen aus den fernen Kolonien. Und man nahm nicht unbedingt die Gattin mit …

Es gibt einen satirischen Bericht (David Kalisch: „Schultze & Müller auf der Leipziger Messe“, 1856) über einen fiktiven Messe-Besuch, der alles erwähnt, was heute noch für das Messe-Reisen typisch ist: Wucherpreise, überbuchte Quartiere, gewisse Damenbekanntschaften …

Meyers Reisebuch „Wien – Führer durch die Kaiserstadt unter besonderer Berücksichtigung der Weltausstellung“, Bibliographisches Institut Hildburghausen, 1873, 589 Seiten) läßt fast keine Frage offen (bis auf eine). Es stellt jedes Hotel, jedes Restaurant, jedes Museum, jedes Theater in der Stadt vor, sogar mit Planzeichnung des Zuschauer-Raumes, es hat sogar eine Rubrik „Vergnügungslokale“ – wo allerdings nur „volkstümliche Sänger“ auftreten oder „kleine Lust- und Singspiele“ geboten werden. Aber in manchen Lokalen sind nur „Herren“ als Zuschauer zugelassen …

Es wäre ja abends so viel los in der Stadt, steht da, daß man nicht alles erwähnen könnte. Man verweist auf die lokalen Tageszeitungen, die in der Regel einen „Vergnügungsanzeiger“ führen. Vielleicht muß man dort sogar nicht zwischen den Zeilen lesen …

Aus Achmed Behs Programmheft

Man mußte nur eins bedenken, beim Nachtleben in Wien blieb man (im 19. Jahrhundert) nicht unbeobachtet:
„In Wien werden die Hausthore, auch in den Hôtels, um 10 Uhr Abends geschlossen und um 5 Uhr Morgens im Sommer, um 6 Uhr im Winter geöffnet. Da in Wien die Thorschlüssel in fast sämmtlichen Häusern in die Hände der ‚Hausmeister‘ gelegt sind und den Mietern keine solchen verabfolgt werden, muss man nach und vor der angegebenen Zeit dem Hausmeister läuten. Dafür gebührt ihm ein ‚Sperrgroschen‘ im Betrag von 10 Kr., bei später Nachtstunde 20 Kr.; dasselbe dem öffnenden Portier im Hôtel. Dasselbe gilt, wenn jemand aus seiner oder einer fremden Wohnung nach 10 Uhr Abends fortgeht.“
(Meyers Reisebücher ‚Oesterreich und Ungarn‘, 1879).

Das Buch erwähnt, daß in Wien über 2000 Ärzte praktizieren, und nennt auch die speziellen Fachärzte. Dort gibt es u.a. ein Kapitel „Geheime Krankheiten“ mit drei empfohlenen Praxis-Adressen.
Was sind geheime Krankheiten, und wo infiziert man sich damit?
Keine Ahnung … 🙂 . Die Spezialisten seien aber „hohe Honorare gewöhnt“ …


Egal. Man mußte ja nicht unbedingt selbst raus in den Orient – in vielen Jahren konnte man auch gar nicht raus (Weltkriege, Inflation, Wirtschaftskrise).
Der Orient konnte einem ja auch entgegenkommen!
Nein nein, natürlich nicht bis nach Hause, wo einen jeder kannte – aber zu einem neutralen Treffpunkt.
Was bot sich da besser an als die Großstadt am Rand mehrerer Kulturkreise … Wien!

Jetzt denken Sie sich vielleicht: Der Orient in Wien, das ist doch nicht authentisch!
Das mag sein. Aber denken Sie mal an … Udo Jürgens, und den griechischen Wein. Seine Idee von Griechenland, gespiegelt im Schicksal der Arbeitsmigranten, war auch nicht authentisch (aber auch kein Kitsch). Eben: deutscher Komponist, österreichischer Sänger! Weit entfernt vom Blick von Markos Vamvakaris oder Vassilis Tsitsanis auf “die einfachen Leute”. Aber hat Udo Jürgens in “Griechischer Wein” uns nicht doch ein bißchen vom Geist des Rembetiko frei Haus vermittelt? Schwermut, Sehnsucht, Alkohol, Armut …

Also dann, schauen wir jetzt mal in Achmed Behs Kellerlokal:

Das Lokal, das der ägyptischstämmige Inhaber Achmed Beh (angeblich ein Nazi-Sympathisant) führte, hatte eine lange Tradition.
Das Nachtlokal am Petersplatz – in der Nähe des Stephansdoms – befindet sich im Keller eines Gründerzeithauses im ersten Bezirk Wiens. Diese Räume werden seit Ende des 19. Jahrhunderts genutzt, bereits 1873 (Weltausstellung!) gab es die erste Erwähnung über ein Kellerlokal.
Das Lokal führt ab 1902 den Namen „Etablissement Casino de Paris“. Zwischen 1906 und 1937 wurde das Lokal unter dem Namen „Nachtfalter“ geführt.

„Zur Zeit des Nationalsozialismus betreibt der ägyptischstämmige Lokalpatron Achmed Beh das Haus als Nachtlokal, nur vordergründig weltoffen, im Hintergrund diente es der Gestapo zu Bespitzelungszwecken. ‘In diesem Sinne warb das ‚Achmed Beh‘ entgegen der NS-Doktrin mit ‚exotischem‘ Tanz und ‚artfremdem‘ Jazz, um Herren aus verbündeten Staaten ins nationalsozialistische und ‚märchenhaft‘ frivole Wien zu locken.’ (Lydia Nsiah, Filmmuseum)”
(werk-x.at)

Hauptattraktion des Hauses war die 1910 in Istanbul geborene Adalat (Emine Adalet Pee). Bevor sie in den Kriegsjahren in bei Achmed Beh auftrat, hatte die türkische Tänzerin und Schauspielerin mit deutschem Pass bereits zahlreiche internationale Engagements hinter sich. Aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrads war sie die perfekte Attraktion für den international ausgerichteten Souterrain-Club.

„Im Laufe ihrer Tanzkarriere traf sie Überlieferungen zufolge auf Atatürk, George VI., Adolf Hitler und Joseph Goebbels, die ihrer Unterhaltungskunst begeistert folgten.

Nur Adalat und ihr Chef werden im Programmheft in Farbe dargestellt!

Der ägyptischstämmige Lokalpatron Achmed Beh scheint in NS-Kreisen gleichermaßen toleriert und involviert gewesen zu sein, wie seine kolportierte Übersetzung von “Mein Kampf” ins Arabische nahelegt.

Die Gestapo wiederum nutzte das Nachtlokal zu Bespitzelungszwecken und hörte mit. Auch der in Wien zuständige Gauleiter Baldur von Schirach war oft gesehener Gast im Etablissement.“
(Der Standard)






In einer türkischen Darstellung wird Adalat als „türkische Mata Hari“ vorgestellt. Wahrscheinlich hat sie aber – wie auch Mata Hari – nur wenig zu den Erkenntnissen der Geheimdienste beigetragen.

Die echte Mata Hari

(Mata Hari – 1876-1917 – war der Künstlername der niederländischen Tänzerin Margaretha Geertruida Zelle. Als Spionin für den deutschen Geheimdienst führte sie den Decknamen
H 21. Mata Hari trat im Spätherbst 1915 in den Dienst des deutschen Geheimdienstes und wurde im Folgejahr zusätzlich durch den französischen Geheimdienst für Aktivitäten gegen das Deutsche Reich angeworben.)

Der folgende Text wurde aus dem türkischen Original von Google ziemlich chaotisch ins Deutsche übersetzt, und von mir überarbeitet, so gut es eben ging:

„Unsere Mata Hari, Adalet Hanim, wurde 1910 in Istanbul geboren. Mit 14 Jahren geht sie nach Deutschland, wo sie bald mit ihren Tänzen großen Erfolg hat.

Adalet hatte in einer Nacht unerwartete Gäste: zwei Nazioffiziere. Sie sagten, Hitlers Propagandaoffizier Goebbels wollte sie sehen. Sie war alarmiert und hatte sogar ein wenig Angst vor diesem Gespräch. Als sie zu Goebbels Villa kommen, werden sie sehr gut aufgenommen. Goebbels rät ihr, für die Deutschen zu spionieren. Sie soll nach Amerika gehen und unter dem Deckmantel einer türkischen Bauchtänzerin den amerikanischen Geheimdienst infiltrieren. Sie verlässt die Villa und sagt Goebbels, daß sie sein Angebot prüfen wird. Sie abeitet tatsächlich für die Nazis. Sie meldet Ankara aber sofort alles, was sie erfahren hat.

1942 verliert sie ihren Ehemann bei einem Luftangriff. Als sie daraufhin wieder nach Deutschland zurückkehrt, betritt sie, dank ihrer Bekanntschaft mit einem von Hitlers Adjutanten, das Hauptquartier in Berlin. Sie ist ein Star, den auch Hitler bewundert. (Umgehend wird sie zum Anziehungspunkt im Nachtlokal von Achmed Beh, wo die Gestapo die deutschen und internationalen Gäste bespitzelt.)

Frau Adalet war eine der Agenten, die für das Sammeln von Informationen für die erste Nationale Geheimdienstorganisation der Türkei verantwortlich waren.

Sie erfährt früh – vor der Kriegserklärung – von den Plänen, Paris zu besetzen. Zu dieser Zeit glaubte niemand, daß Deutschland es wagen würde, gegen Frankreich Krieg zu führen. Adalet informiert Ankara umgehend.

Die türkische Botschaft in Paris glaubt an ihre Warnung und bewegt in aller Stille die türkischen Bürger, die in Frankreich leben, dazu, das Land zu verlassen.
Auf diese Weise können viele Türken sicher in ihr Land zurückkehren.“

Blick in Adalats deutschen Reisepaß

Im Programmheft werden zahlreiche internationale Kolleginnen Adalats vorgestellt.
Die Damen will ich hier aber nicht alle vorstellen. Wenigstens noch ein Beispiel:


Auf dieser Doppelseite des Programmhefts lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen.
Die Zeichnung links zeigt eine Szene im Raum des Nachtklubs.

Ist diese Karikatur nun
(A) frauenfeindlich
(B) männerfeindlich
(C) selbstkritisch
(D) einfach nur komisch

Kreuzen Sie das Ihrer Meinung nach richtige Urteil an. Oh sorry, wir sind hier ja im Internet. Also nix ankreuzen.
Aber merken Sie sich Ihr Urteil gut. 🙂



NACHBEMERKUNG 1 : Alles, was Sie über das Lokal nicht wissen müssen … 🙂

1894 erwähnt  Meyers Reisebuch ‚Österreich und Ungarn‘ „das Eldorado am Petersplatz (Tanzlokal der Demimonde)“. Den Begriff Demimonde = Halbwelt verwenden … das ist schon ungewöhnlich für diese Zeit und das Medium Reiseführer!
1897 reichen Hartleben’s „Kleiner Illustrierter Führer durch Wien“ in der Rubrik „Vergnügungsorte“ drei schlichte Worte: „Eldorado (Herren), Petersplatz“.

Um 1941 hieß das Lokal angeblich „Kairo City“ (laut Griebens Reiseführer). 1943 erwähnt Baedekers ‚Wien und Niederdonau‘ das „Kabarett-Lokal des Achmed Beh“ (Seite 32). In diesem Jahr erschien das Programmheft, dem ich die Fotos entnommen habe, und der neun Minuten lange Werbefilm.
1950 erschien eine neue Auflage des Grieben Reiseführers „Wien“ – in der Rubrik ‚Nachtlokale‘ ist am Petersplatz 1 das „Casino Oriental“ aufgeführt (Seite 35). Tradition verpflichtet …

NACHBEMERKUNG 2 :

Noch einmal ganz große Worte zum Themenbereich: „Die zwei wichtigsten Kulturkreise der Menschheit, der semitische und der arische, berühren sich hier (im Orient) wie zwei Wellenringe. (…) Allerdings liegt das Alles nicht auf der Oberfläche; man muß in die Tiefe eindringen (…). In dem vorliegenden Werke ist der Versuch unternommen worden, diese Methode einem Gegenstande dienstbar zu machen, der im Wandel der Zeiten von seiner Anziehungskraft nichts eingebüßt hat – dem Weibe.
Und zwar jenem schillernden, hinter buntgestickten Gewändern dämonische Gelüste und tödliche Leidenschaften verbergenden Weibe des Ostens, den symbolisierten „Kindern des Lichts“, die stets sprungbereit, gleich jungen Panthern, an verderblichen Abgründen herumschleichen. (…) Die sittengeschichtliche Stellung des morgenländischen Weibes ist bisher in einem zusammenfassenden Werke nicht geschildert worden, wenngleich die Elemente hierzu (…) in tausenden Büchern verzeichnet sind.“

Aus dem Vorwort von:
Die Frauen des Orient – in der Geschichte, in der Dichtung und im Leben.
Amand Freiherr von Schweiger-Lerchenfeld
792 Seiten, 364 Abbildungen
Hartleben/Wien u. Leipzig, 1904

Mein Exemplar stammt – laut Vorbesitzer-Stempel – aus der ‚Landesstelle Wien der Gewerkschaft der Arbeiter in Handel und Verkehr‘.
Welcher Genosse hat da wohl den Bucherwerb angeregt …?

Man mußte sich in Kaiser Wilhelms Zeiten auf umständliche Weise an den exotischen Bereich von „1001 Nacht im Harem“ heranschleichen. Noch zwei Sätze:
„Das Frauenleben in den Städten (!) trägt jene typischen Kennzeichen, welche wir als ‚orientalisch‘ zu bezeichnen pflegen.“
Und „Auch soll es unter den Christen nicht eben wenig leichtfertige Frauen geben.“

Schweiger-Lerchenfeld beschäftigte sich ausführlich mit den ägyptischen Tänzerinnen, er war aber nicht ganz zufrieden mit dem, was er gesehen hatte:
„Immerhin kann man sie auch in Kairo in den Interieurs vornehmer und reicher Herren tanzen sehen. Etwas weniger Kunst und mehr Jugend wäre zuweilen erwünscht.
So so … 🙂 .
Ja, wenn der Freiherr (1846-1910) fünfzig Jahre später zur Welt gekommen wäre, und wenn er sich dann häufiger in seiner Heimatstadt Wien aufgehalten hätte als im fernen Kairo, dann wäre sein Wunsch in Erfüllung gegangen:

Aus Achmed Behs Programmheft

> WEITER MIT: LA SCALA BAR, ERMOUPOLIS
> WEITER MIT: POST AUS DEM ROTLICHTVIERTEL, SALONIKI
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