Kreta, der Inselosten im Januar 2017

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Wenn man einen Fiat Punto mit Sommerreifen hat, muß man bis zum Sonntag warten. Dann hat der Schneepflug die Straße zur Katharo-Hochebene geräumt.
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kniee_a300 Hat sich jemand gewundert, warum ich seit einem Jahr keine eigenen Reiseberichte aus Griechenland mehr veröffentlicht habe?
Es gab einen (schlechten) guten Grund dafür:
Ich habe im März 2016 meine nagelneuen Wanderschuhe (!) testen wollen, und das endete mit zwei Krankenhausaufenthalten – und einer Operation an jenem zum Wandern und Fußballspielen wichtigen Körperteil. Der auch bei Aphrodite-Figuren und Playmobil-Zombies eleganter aussieht als bei mir.
Erwähnen Sie also besser nicht den Begriff „Quadrizeps-Sehneneinriß oberhalb li. und re. Kniegelenk“ in meiner Gegenwart, auch nicht das Wort „Treppe“, sonst verfalle ich eventuell in einen ellenlangen Monolog über …
(zensiert).
Egal.
Nach zwei stornierten Griechenlandreisen (Mai und September 2016) wollte ich auf keinen Fall die halcyonischen Tage dieses Winters ausfallen lassen!
Doch noch zwei Tage vor der Abreise hatte es auf den Hochebenen von Kreta 20 cm Neuschnee gegeben.
wetteriraklion8jan2010_300Zufällig habe ich einen alten Wetterbericht wiedergefunden … am 08.01.2010 hatte Iraklion eine Tageshöchsttemperatur von 23°C.
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Aber am 08.01.2017 schneite es dicke Flocken bis hinunter zur Küste.
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Hier der Hafen von Chania:
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Und im Inselosten war es nicht anders. Zwei weitere Tage lang hingen die Wolken über der Insel. Aber am 10.01.2017 fand Katharina diesen Regenbogen auf der webcam von Chania:
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Das war ein schönes Zeichen zur Abreise am folgenden Nachmittag! Und ja, wir sind einmal (!) naß geworden in den folgenden 12 Tagen. Nicht vom Regen, nicht vom Schnee. Sondern von der Gischt der Brandung, die der Südsturm gegen die Kai-Mauer von Ierapetra warf. Es regnete nur hin und wieder zu Zeiten, wo der anständige Kreter längst im Bett liegt.
Wir haben sogar einmal in der Morgensonne auf der Terrasse gefrühstückt und am letzten Abend um 22 Uhr noch draußen gesessen, am Morosini-Brunnen in Iraklion.
OK, schräg neben uns steht der Heizpilz. Ja, öko ist anders …
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6 comments

  1. Lieber Theo,
    …da hätte dir die Katharina doch besser ein paar gebrauchte, eingelaufene Wanderschuhe von Stromboli für 20 € mitgebracht, da wäre dir viel erspart geblieben…

    Aber sonst: schöner Bericht, nur etwas zu kühl für meinen Geschmack!
    Grüssle
    Richi

  2. Es gibt ja immer noch einige Führungspersonen, die den Klimawandel nicht als solches anerkennen. Die Bilder sprechen aber für sich! Es wird endlich Zeit, dass wir was dagegen unternehmen.. Wo es diesen Winter in Kreta am schneien war, hatten wir hier in Duisburg durchgehend Sonne.. Da stimmt doch was nicht?

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