Eduard Engel: Ein deutsches Dorf in Attika

Basar Reiter
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Basarszene in Griechenland vor 100 Jahren: Wer sitzt auf dem Maultier?
Ein Grieche? Ein Bayer? Ein Slawe? Türke? Albaner?
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Eduard EngelEduard Engel (1851-1938), Sprach- und Literaturwissenschaftler, Professur 1903, Mitglied des Prüfungsamtes des Orientalischen Seminars der Universität Berlin.
Herausgeber des „Magazins für die Literatur des Auslandes“, u.a. Übersetzer der Werke von Lord Byron, Hauptwerk 1906: „Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart“.
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Griechische FrühlingstageWer Engels Berufshintergrund hatte, machte irgendwann eine Reise nach Griechenland. Seine Arbeit „Griechische Frühlingstage“ (Erstausgabe 1887) ist eins der besten Hellas-Reisebücher der Zeit. Engel setzt sich freundlich, humorvoll und konstruktiv-kritisch mit dem noch relativ neuen griechischen Nationalstaat und seinem Sozialleben auseinander. Ganz besonders kritisch geht er mit den Vorurteilen und Irrtümern um, die in nordeuropäischen Bildungskreisen über Griechenland herrschen.
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Ich habe das Buch, das auf 376 Seiten schon übermächtig viele Informationen enthält, vor Jahren nur selektiv gelesen, ein paar Kapitel ausgelassen, so die beiden Kapitel „Ein deutsches Dorf in Attika, und was es lehrt“ und „Griechische Sprache und Aussprache“. Da hatte ich zunächst echt was verpaßt …
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In diesen Kapiteln vergißt Engel manchmal seine humorvolle Haltung, besonders wenn er sich mit den Ansichten von Jakob Philipp Fallmereyer (1791-1861) auseinandersetzt, der „wissenschaftlich“ nachzuweisen versucht, daß die Griechen der Neuzeit eigentlich Nachkommen eingewanderter Slawen sind.
Engel: „Es hat selten einen im schärfsten Wortsinn dümmeren, unwissenschaftlicheren Mann von Witz und Gelehrsamkeit gegeben, als Fallmerayer.“
Fallmerayers These war von Anfang an wissenschaftlich umstritten, und gilt inzwischen definitiv als widerlegt.
Fallmerayer erregte damals immerhin große Aufmerksamkeit, besonders bei altsprachlich gebildeten Hellas-Reisenden, die mit ihrem Gymnasial-Griechisch vor Ort überhaupt nicht zurechtkamen: Kein Wunder, diese Griechen sind doch gar keine Griechen …!
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Engel amüsiert sich über die Naivität der Reisenden. Er weist circa siebzig Dialekte in der neugriechischen Sprache nach, die sich besonders durch andersartige Betonungen und Wortendungen unterscheiden.
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Da verstand keiner die Sprachversuche des Hellas-Reisenden, der sein Griechisch an einem Gymnasium in einer deutschen Kleinstadt gelernt hatte. Dessen Aussprache, Satzbau und Vokabular waren selten homerisch, auch nicht volkstümlich …
Engel: „… wenn die unglückselige Aussprache nicht wäre! Die auf den deutschen Schulen erlernte Aussprache des Griechischen erschwert das gegenseitige Verständnis in so hohem Grade, daß auch ein leidlich griechischgebildeter Reisender mit deutscher Schulaussprache taubstumm durchs Land fährt.“
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Stellen Sie sich zum Spaß beispielsweise einen heutigen – sagen wir mal – Koreaner vor, der in der Hochschule „Deutsch“, Schwerpunkt Mittelhochdeutscher Minnegesang, gelernt hat. Und der nun als Tourist  im Ton des Walther von der Vogelweide in Bayern, Schwaben oder Ostfriesland nach dem Weg fragt. Hätten Sie ihn verstanden? Nein, keiner versteht ihn, aber er tröstet sich:
hôhiu minne heizet diu daz machet, daz der muot nâch hôher wirde űf swinget.“
www.minnesang.com  übersetzt das so:  „Hohe Minne kann dich neu bewegen, dass der Geist nur edle Ziele findet.
Sind diese Deutschen denn noch Deutsche, überlegt er nun …
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Engel weist nach, daß kaum eine andere Schrift(!)sprache sich über 2000 Jahre so wenig verändert hat wie das Griechische. Daß auch in den antiken griechischen Kleinstaaten Dialekte und Sprachverschiebungen nachzuweisen sind.
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Und die Beweisführung Fallmereyers über das slawische Element im Griechen hält er für eine Farce. Fallmereyer, der zwar den Orient, aber nie den Peloponnes besucht hat, glaubt aus dortigen Ortsnamen (Dimitsana, Andritsena) und bestimmten slawisch-typischen Verkleinerungsformen von Substantiven etc. nachzuweisen, daß die einheimischen Griechen unwiderruflich „slawisiert“ wurden.
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Engel: „Das Neugriechische ist nicht nur kein barbarisches Gemisch; es ist vielmehr, nach meiner bescheidenen Kenntnis fremder Sprachen, die am allerwenigsten mit fremden Bestandteilen gemischte Sprache Europas. Nicht den hundertsten Teil der Fremdwörterzahl des Deutschen weist das Neugriechische auf.“
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Nun, die slawische Herrschaft über den Peloponnes dauerte (Engel zufolge) nur gut 50 Jahre im 9. Jahrhundert, und wurde mit der Schlacht von Patras endgültig beendet. Die Ortsnamen der von Slawen gegründeten Städte wurden aus Bequemlichkeit nicht geändert.
(Da sind die Deutschen ja ganz anders: Wer wollte nach der Wende noch in Karl-Marx-Stadt leben …🙂 …? Dann doch lieber wieder Gämnitz …)
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Engel ist davon überzeugt, daß 50 Jahre slawische Herrschaft wie im Flug aus dem Bewußtsein der Griechen verschwunden sind. Auch die Herrschaft der Venezianer und Genuesen hat nur einige italienischstämmige Begriffe und Kochrezepte hinterlassen und ein paar katholisch beeinflußte Inseln und Orte in Küstennähe (Monemvasia, Ano Syros, Tinos).
Und was blieb von den Osmanen? Ein paar Moscheen in Thrakien und auf Kreta und eine Portion Imam Bayildi …
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Engel zeigt an einem klassischen Fallbeispiel, wer sich in Hellas wie integriert, und wer eben die Assimilation an “Fremde” abweist (die Griechen selbst …). Er reist nach Arakli, Iraklion in Attika, eine von König Otto initiierte bayerische Kolonie.
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Iraklion, heute ein Vorort im Nordosten von Athen, war 1886 ein winziges Dorf in der Nähe des Eisenbahn-Knotenpunktes der Linien Kifissia-Zentrum Athen und Lavrion-Zentrum Athen.
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Baedeker Karte Arakli 1888
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Hier hatte König Otto seine verdienten Militärs, Beamten und Bürokraten mit Ackerland und Subventionen versehen, damit sie nach ihrer Dienstzeit eine typisch bayerische Dorfgemeinschaft bilden sollten. Bis zu Ottos Vertreibung aus dem Amt 1861 funktionierte das auch noch, weil der großzügige Herrscher immer wieder das Portemonnaie öffnete.
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Engel: “Bayrische ausgediente Soldaten im rüstigen Mannesalter, die nicht mehr nach der deutschen Heimat zurückkehren wollten, wurden hier von König Otto mit Land beschenkt. Mit Geldmitteln reichlich versehen, begannen sie die Ansiedelung, bauten Weizen, Korn und Wein, so gut es gehen mochte, und es ging schlecht, so half der dankbare König oder die Königin mit baren Unterstützungen nach.”
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Im Mai 1886 existieren noch dreißig Häuser mit (teils) deutschstämmigen Familien, die sich um eine (ortsuntypische) Kirche scharten. Das mit der Landwirtschaft funktioniert einigermaßen, da man sich auf lokaltypische Produkte konzentriert (z.B. guten Wein, für den Eigenbedarf – siehe unten).
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Engel ist eine Stunde zu Fuß von der Bahnstation unterwegs, findet einen Schuljungen, der „Jorjis Kegelmeier“ heißt, kein Deutsch spricht und ihn in die Bierbrauerei des Herrn Fix führt. (Nein, es wurde nicht immer an der Syngrou und in Patissia gebraut!) Engel und sein Freund Spiro, der ihn begleitet, sprechen flüssig neugriechisch.
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Engel: „Die sämtlichen Jungen auf dem Spielanger des Dörfchens gaben uns bis zur Tür des kühlen Bierkellers das Geleit. (…) Mit der Sprache aber ist es seltsam: ihr Ohr ist ganz taub gegen deutsche Laute, ihre Zunge halb lahm für ein deutsches Wort.“
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Engel ist begeistert über das im Dorf verzapfte Bier: „Das Bier, das in Heraklion verzapft wird, schmeckt schon bedeutend heimatlicher, wenn es gleich nicht so gut ist, wie das Bajuwarendeutsch seines Verzapfers.“
Das Zeug, das unter der Marke „Fix“ im Athener Zentrum angeboten wird, findet er abscheulich. Aber hier oben in den schattigen grünen Hügeln stimmt das bayerisch anmutende Ambiente, da schmeckt auch das Bier.
Über das Bier zu reden, ist elementar wichtig. Weil das die von König Otto propagierte bayerische Lebensart am besten repäsentiert.
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Kifissia Bavaria
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Der deutsche Einfluß ist ab und zu noch spürbar. Hier ein Foto einer edlen Laden-Bistro-Kombination im nahen Kifissia. Im Nebenhaus eröffnete gerade eine Sushi-Bar …
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Wieso spricht in Iraklion/Attika keiner mehr deutsch, vom Bierbrauer Fix und dem Pfarrer (ein katholischer Grieche aus Syros, der in München studiert hat) mal abgesehen?
Nun ja, seit König Otto abtrat, gibt es hier keinen deutschen Lehrer mehr. Und die angesiedelten Bayern hatten größtenteils griechische Frauen geheiratet. Diese Frauen waren kulturprägend. Sie haben mit ihren Kindern und untereinander griechisch kommuniziert.
Und als der neue Pfarrer aus Syros kam, der gleichzeitig Dorflehrer werden mußte, wußte er nicht, warum er in der Schule ausgerechnet deutschsprachigen Unterricht führen sollte. Für die Kinder, wie Franziskos Müller, Lukas Setz oder Jorjis Kegelmeier, war das ja geradezu eine Fremdsprache. Nebenbei: Der Pfarrer hat bei Engels Visite seine Stellung bereits gekündigt …
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Engel: „Er hat streng drauf gehalten, daß in der von ihm geleiteten Dorfschule auch Deutschlesen zum Stundenplan gehörte. Die Kinder lasen, aber sie verstanden nicht mehr. Den Unterricht in deutscher Grammatik mußte er in griechischer Sprache erteilen.“
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Engel: „Die Männer lernten Griechisch von ihren Frauen, nicht umgekehrt die Griechinnen Deutsch. Die Kinder redeten die Sprache der Mütter und lehrten sie die deutschsprechenden Kinder der volldeutschen Ehen. (…) Rundum wohnten Griechen, wie noch heute, in allen Dörfern und Gehöften der attischen Ebene. Beim ersten Schritt zum Dorf hinaus hörten die deutschen Ansiedler Griechisch.“
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„Nicht unmöglich, daß ich der letzte Reisende bin, der Heraklion besucht hat, bevor es gänzlich griechisch geworden.“ So schließt Engel die Studie, und fügt 1911 hinzu: „Heraklion ist seitdem ganz griechisch geworden.“
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Birra Fix Etikett50 Jahre bayerische Dominanz in der Mitte des 19. Jahrhunderts, 50 Jahre slawische Dominanz im Mittelalter. Nur Episoden. Geblieben ist nicht viel.
Haben Sie schon mal in einem griechischen Kafeneion ein Champions-League-Spiel gesehen? Etwa Barcelona : Bayern München?
99% sind für Barcelona, 1% für die Bayern …
OK, das Wort „birra“ ist dem Deutschen entlehnt … ersetzte den alten Begriff zythos (ζῦθος).
„Birra Fix“ stand schon auf den frühen Flaschen-Etiketten des bayerischen Brauers, der eigentlich „Fuchs“ hieß.
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Und: „Deutlich länger als zwei Generationen behält kaum eine Community ihre Muttersprache in der Diaspora. (…) Und eine Kultur braucht Sprache, um zu überleben.“
aus „Die Wörterjäger“, Fritz Habekuss, DIE ZEIT, 08.09.2016
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Engel: “Auf griechischer Erde gedeiht nichts Fremdes. Keine fremde Sprache, keine fremde Sitte. Wohl auch kein fremdes Herrscherhaus.”
Und wie ist es umgekehrt? Engel denkt an Süditalien und das Schwarze Meer: “In den meisten Fällen hat eine Handvoll Griechen genügt, um ganze Landstriche zu hellenisieren.”
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ANHANG
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……….„Herakli (=Arakli), Knotenpunkt für die Eisenbahn nach Laurion, die hier  r. abzweigt. Das an seinem spitzen Kirchthurm kenntliche Dörfchen, ursprünglich eine bayrische Kolonie, jetzt fast ganz von Griechen bewohnt, ist 1 ¼ St. von der Haltestelle entfernt.“
Baedeker „Griechenland“ (Seite 120), 2. Auflage, 1888, Leipzig
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……….„Das Viertel Irakleio sticht durch seine geschichtliche Tiefendimension hervor. Die Wurzeln dieses Stadtteils (reichen) bis in die Antike zurück, denn er wird zum ersten Mal im Jahre 508 v.Chr. erwähnt.“
„ Die moderne Gemeinde Irakleio wurde (…) im Jahre 1925 (!) gegründet. (…) Heute bildet Irakleio ein klassisches Mittelschicht-Viertel. (…) Kein anderer Stadtteil hat neben Papagou und Kifisia so viele Grünflächen. (…) Es ist in so eintöniger Weise geschmackvoll, so frei von Widersprüchen und Gegensätzen, dass die aufkeimende Neugier des Betrachters erstirbt.“
Nun ja, der Braunkohleabbau in der Gegend wurde 1957 eingestellt. Bis dahin gab es sicher noch einige ‚Widersprüche und Gegensätze‘. Markaris findet das Viertel heute nur noch öde, nein, schön öde, geflegt öde …
Petros Markaris „Quer durch Athen – Eine Reise von Piräus nach Kifisia“
(Kapitel: Irakleio, Seite 153-156)
Hanser/München, 2010, ISBN 978-3-446-23560-1
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……….„Harakli, ein deutsches Dorf in Attika, mit freundlichem Kirchturm, eine zu König Ottos Zeit mit bayrischen Landleuten besiedelte Kolonie, die sich durch guten Weinbau verdient gemacht hat, aber im übrigen nicht zur Blüte gekommen ist, man sagt, weil ihnen ihr Gewächs selbst zu gut geschmeckt habe *. Die Familiennamen sind noch deutsch, aber die Kinder sind Griechen geworden.“ (Seite 572)
„Es gibt in und bei Athen noch von der bayrischen Zeit her Brauereien. Die Bierstube von Berniudakis führt solches einheimisches, aber auch fremdes eingeführtes Bier.“ (Seite 489)
Meyers Reisebücher „Türkei und Griechenland“
Bibliographisches Institut/Leipzig, 2. Auflage, 1888
* Engel: „Die bayrischen Soldaten hatten sich längst des heimischen Bieres entwöhnt und tranken das harzige Krassi mit den Griechen um die Wette, wobei die Bayern stets Sieger blieben.“
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……….„In der Antike befand sich an dieser Stelle der attische Demos Hephaestia (auch Hephaestiadae oder Ifestiades) mit einem Heraklestempel, woraus sich der spätere Name ableitet. Während der Herrschaft des Osmanischen Reiches hieß der Ort Arakli.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das kaum bebaute, sondern landwirtschaftlich genutzte und bewaldete Ortsgebiet ein beliebtes Athener Ausflugsziel. 1939 mit etwa 10.000 Einwohnern zur Stadt erhoben, wandelte es sich allmählich zu einer Athener Wohngegend. Eine Kohlegrube und Steinbrüche verstärkten den Zuzug.“

Wikipedia erwähnt die ehemalige bayerische Kolonie nicht. Heute hat der Athener Vorort über 45.000 Einwohner.
Wikipedia „Iraklio Attika (Ηράκλειο)“, Stand: September 2016
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……….„Der Vater des Brauereigründers, Johann Adam Fix, ein Bergmann aus Edelbach im Spessart, war dem Ruf König Ottos nach Griechenland gefolgt und hatte sich – wie andere Bayern auch – in der unweit Athens gelegenen Siedlung Iraklion niedergelassen. Er war für die Organisation der Minen in Kymi auf Euböa zuständig. (…) Als (sein Sohn) Johann Georg im Alter von zwanzig Jahren seinem Vater nachreiste, holte dieser ihn in Piräus ab; sein Vater wurde aber unterwegs von Räubern ermordet. Nach dem Überfall rettete sich Johann Georg Fix nach Iraklion, blieb dann dort und importierte zunächst einige Fässer Bier aus Bayern. Später beschloss er, selbst Bier zu produzieren und eröffnete eine kleine Brauerei im Athener Viertel Kolonaki mit angeschlossenem Brauhaus, das ein zentraler Ort des gesellschaftlichen Lebens der bayerischen Athener wurde.“
Wikipedia „Fix Brauerei“, Stand: September 2016
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Eduard Engel „Griechische Frühlingstage“, Costenoble/Jena, 3. Auflage, 1911
1. Auflage = 1887
> EDUARD ENGEL BEI WIKIPEDIA
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> DIE GRIECHISCHE SPRACHFRAGE (WIKIPEDIA)
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Noch was zum Ende: Kostas, bei dem ich in der Regel auf Tinos wohne, sagt, er erkenne den Deutschen (oder Engländer, oder Franzosen) sofort, selbst wenn er flüssig Griechisch spricht, nämlich an seiner Betonung: „Nur bei deinem Freund Günter nicht, der spricht Griechisch wie ein Grieche, der spricht sogar den Dialekt des Tales von Triandaros!“
Ja, Günter wohnt in Triandaros, und Kostas wußte das zu dem Zeitpunkt seiner Bemerkung noch gar nicht …
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> WEITER MIT: HEXENKRAFT, HEIMWEH UND OTTOS FAHNE
> WEITER MIT: HILFE FÜR BIERTRINKER
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