Musik CDs 2007

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O Horos Ton Astron – Evanthia Reboutsika & Elli Paspala (Dez. 2007)

Hat schon lange gedauert, bis Evanthia Reboutsika nach dem traumschön gewebten Soundtrack für “Politiki Kouzina” was Neues gemacht hat! Jetzt, gerade an jenem astralen Dezembertag, von dem ab die Tageszeit endlich wieder länger wird, kriege ich das Album, quasi als Weihnachtsgeschenk: O Horos Ton Astron, der Tanz der Sterne. Von Evanthia Reboutsika ist die Musik, von Eleni Zioga der Text, die Stimme ist Elli Paspala. Das Album wurde bereits im November und Dezember im Polis Theater in Athen vorgestellt, mit dem Fado-Sänger Duarte aus Portugal und Badi Assad aus Brasilien.
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To Perasma Sou – Himerini Kolymvites (Lyra 2007)
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Ich stelle die neue CD der Himerini Kolymvites (die “Winterschwimmer“) hier zwar gerne vor, muß aber gleich warnen: An Argiris Bakirtzis, den Hauptsänger der Gruppe, kann man sich nicht gewöhnen, entweder man findet ihn großartig (so wie ich) oder man geht laufen …!
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Die Winterschwimmer sind in (Nord)griechenland seit über 20 Jahren ein “Kult”, wie man so sagt … und bei einem Konzert muß man es auch aushalten, daß  Bakirtzis zwischen den Gesangstiteln spontan ellenlange Geschichten erzählt … die das Publikum aber extrem komisch findet.
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Die neue CD hat Eleftheria Arvanitaki auf 4 der 21 Titel, und einen Frauen-Chor … Horodia Dimou Glikon Neron. Aber das beste waren sonst immer die Duette von Bakirtzis und Kostas Sideris, das kommt diesmal ein bißchen kurz.
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Die Winterschwimmer sind eine Gruppe, die am besten LIVE rüberkommt. Bakirtzis hat ein Haus in Kazaviti auf Thassos, habe ich mir dort sagen lassen … wäre doch schön, ihn da mal spontan in der Taverne zu hören …
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Nikos Portokaloglou: Ektos Schediou (2 CDs, 2007)

Nikos läßt die letzten 25 Jahre seiner Karriere vorbeirauschen: 32 Titel, die er für Freunde geschrieben hat, oder die Freunde für ihn geschrieben haben. Nur die Filmmusik aus Sotiris Goritsas Film “Parees” (Freunde) ist ganz neu. Mit dabei auf den beiden CDs u.a. Yiannis Kotsiras, Eleni Vitali, Stavros Logaridis, Eleftheria Arvanitaki, Eleni Tsaligopoulou, Charis Alexiou, Nikos Ziogalas, Andriana Bambali, Afroditi Manou, Petros Gaitanos … es geht quer durch Laika, Rock und traditionelle Töne.

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Pegi Zina: Trexe (Dezember 2007)

Ich muß zugeben, daß ich mir diese CD angehört habe, nachdem ich das Cover gesehen hatte … ähem … anfangs war ich auch angenehm überrascht, ist ja “handgemachte” Musik, ohne den üblichen übertriebenen Elektronik-Einsatz, aber nach 5 oder 6 Titeln bin ich immer schon zufrieden … ist in Griechenland aber definitiv ein Erfolg.

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Eleni Tsaligopoulou & Mikro: Mad Secret Concerts
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Ich hätte immer gedacht, daß Eleni Tsaligopoulou so SERIÖS ist …😉 … aber hier läßt sie mal die Sau raus … mal klingt es wie 80er-Jahre-Disko, mal piepst sie wie ein 50er-Jahre-Teenystar (Halli Galli), mal wie Ofra Haza. Sehr schöne Version von “These boots are made for walking” …!

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Prosanatolismi
Texte: Odysseas Elytis, Musik: Ilias Andriopoulos
Gesang: Alkistis Protopsalti
(Lyra 1984)

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Alkistis Protopsalti ist seit vielen Jahren eine der besten griechischen Sängerinnen. Mir ist sie aber in letzter Zeit oft zu dramatisch. Durch einen bloßen Zufall habe ich – bei einem Anbieter aus Rußland – dieses uralte Album von ihr entdeckt. Die Texte sind vom Nobelpreisträger des Jahres 1979, aber das hier ist keine “Kunst-CD”, die man zu Hause nur in Sichtweite seiner Besucher auslegt, um zu zeigen, wie kulturbeflissen man so ist …

Das hier ist Musik zum HÖREN! Alles schlicht und direkt gespielt, mit akustischen Instrumenten, lange Instrumentalpassagen, eine sehr ruhige und einprägsame Musik, und Alkistis singt so unaufgeregt ernst … manchmal spricht sie Teile der Texte auch nur … daß man das Album besser nicht an einem melancholischen Herbsttag anhört … es trägt einen dann aus dem Fenster.
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Estoudiantina Neas Ionias: Dakri Sto Giali

Nicht ganz so neu, von 2006 … und ich weiß auch gar nicht viel über die Band, und über ihre Beziehung zu Yorgos Dalaras. Sie versuchen, die Spannbreite zwischen einem 20er-Jahre “Salonorchester” aus der Szene von Smyrna und Rebetiko und Neuzeit zu überbrücken. Es gab diese Information (unten) irgendwo im Internet, leider auf holländisch, vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen:
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Und jeder, der mich kennt, weiß, daß an so einer Stelle wie hier immer die letzte Produktion von Laurentis Mahairitsas stehen muß … also: “Iroes Me Karbon”, von November 2006:
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