08 – Smyrna 1919

Die Fotos stammen aus dem Band “Fred Boissonnas – Smyrne” (Editions D’Art Boissonnas 1919). Boissonnas photographierte in Smyrna, als die Stadt noch von der griechischen Armee besetzt war (ab 15.05.1919).

Smyrna (Izmir) war im Osmanischen Reich eine überwiegend christlich-orthodoxe Stadt. Die Osmanen nannten die Stadt “gavur izmir”, ungläubiges Izmir. 1918 waren 150.000 der 280.000 Einwohner noch orthodoxe Griechen, neben nur 44.000 Türken. (Auch Aristoteles Onassis wurde hier geboren, sowie der Dichter und Nobelpreisträger Giorgos Seferis.)

Am Ende des griechisch-türkischen Krieges im September 1922 war die Stadt Smyrna die letzte Zuflucht der griechischen Armee. In dieser letzten Auseinandersetzung des Krieges wurden 25.000 Einwohner getötet und 200.000 aus der Stadt vertrieben. Ein großer Teil der Stadt verbrannte durch ein Feuer, das am 13. September im armenischen Teil der Stadt ausbrach.

Die Angabe der (Nummer) entspricht der Abbildungsnummer im Buch.

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Griechisches Viertel (34)

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Händler im Zentrum (22)

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Am Kai, mit griechischen Soldaten (05)

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Am Kai, mit griechischem Schiff (04)

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Griechisches Viertel (39)

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Griechisches Viertel (38A)

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Griechischer Priester (32)

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