Zwei notwendige Bücher

Es gibt unzählige Kochbücher über die Küche des östlichen Mittelmeerraums (und speziell Griechenlands). Ich komme jedoch seit längerer Zeit mit nur zweien aus. Da ich Mezedes (kleine Vor- und Nebenbei-Gerichte) zu Wein, Ouzo und Tsipouro schätze, und da ich viel lieber eine bunte Meze-Auswahl als einen fetten Souvlaki-Teller als Hauptgericht vor mir habe, wird bei mir zu Hause gerne mal dieses Buch aus dem Regal geholt:

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GRIECHISCHE MEZE-GERICHTE
Sarah Maxwell
Könemann 1995 (ISBN 3-89508-115-9)

Es findet sich vieles, was auch im türkisch-arabisch-nordafrikanischen Bereich bekannt ist, hier zum Beispiel Hummus:

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Sarah Maxwells Buch
ist ein “wirkliches” Man-nehme-Kochbuch, im Gegensatz zum nächsten, das Griechenland in Regionen darstellt, die typischerweise HINTER bestimmten Rezepten und kulinarischen Lebensarten stehen.

Marianthi Milonas Werk ist eher ein Buch zum Durchblättern und Träumen …. und auch viel zu groß, um es beim Kochen auf der Küchenzeile liegen zu haben. Es geht auch über die “Bereitung von Mahlzeiten” im klassischen Sinne weit hinaus:

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Griechenland - Griechische Spezialiäten
Herausgeberin: Marianthi Milona
mit 1300 Fotos von Werner Stapelfeldt
Culinaria/Könemann 2001
(ISBN 3-8290-7422-0)

Da wird zum Beispiel auch die griechische Mokkakultur erklärt (die heute in Thrakien besser kultiviert ist als in Attika oder auf den Inseln):

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Und was es nicht alles über Ouzo zu wissen gibt:

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Oder über das, was (nicht nur in Kreta) mit Gemüse und Olivenöl gezaubert werden kann:

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Nicht zu vergessen, was das Meer hergibt … hier die Barben (Barbounias):

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Griechenland = das Fetaland? Um Himmels Willen! Nichts gegen Feta … aber wer weiß in Nordeuropa schon, wieviele Arten Käse es in Griechenland gibt:

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Und auch die Produkte griechischer Winzer sind ganz ausführlich beschrieben … beim Wein ist Frau Milona jedoch manchmal ein bißchen zu nett zu den Erzeugern …

5 Responses to “Zwei notwendige Bücher”

  1. Ulli Says:

    Diesen dicken Wälzer unten haben wir auch. Das ist wirklich nur zum vorsichtig durchblättern und Staunen und Schwelgen, viel zu schade, um es auf eine schmutzige Ablage abzulegen! Ich wusste zwar schon, dass die griechische Küche viel mehr zu bieten hat als man in den griechischen Restaurants bekommt, aber dies Reichhaltigkeit in dem Buch hat mich trotzdem noch mal beeindruckt.
    Gruß Ulli aus München

  2. printy Says:

    Hallo,
    irgendwie hab ich sie gefunden, deine Seite. Das ist der Hammer, da kommt man aus dem Lesen und Staunen und schauen nicht mehr raus.

    Zu den Büchern oben, bin ganz erstaunt, den die beiden hab ich nicht und auch noch nie gesehen, obwohl meine Griechenland Bücher sammlung im laufe der Zeit ganz schön gewachsen ist.

    lg printy, eigentlich Dieter

  3. printy Says:

    so, jetzt hab ich mir beide im Netz gesucht und gleich bestellt.
    sind beide vergriffen, aber man findet “gebrauchte” im Netz.
    Jetzt jedoch 2 Stück weniger.

    Nochmals Danke

    Dieter

  4. theo48 Says:

    Hallo Dieter,
    dann viel Spaß damit! Ich habe auf der Seite “Zu Hause was nachkochen” noch diesen Satz über das Buch “Griechische Spezialitäten” stehen: Versuchen Sie unbedingt, diese großformatige und tonnenschwere Erstausgabe zu kriegen!
    Das Buch ist nämlich später noch einmal bei einem anderen Verlag erschienen, etwas sparsamer ausgestattet. Die Inhalte sind wohl im wesentlichen die gleichen, aber ich habe die beiden Ausgaben auch nicht nebeneinandergelegt und zeilenweise verglichen.
    Ist schon wichtig, auf die oben genannte ISBN zu achten! Kali orexi, Theo

  5. printy Says:

    Hallo Theo,

    das Griechenland Fieber hat mich mehr den je erfasst, keine Heilung möglich, weiß nicht mal, ob Besserungsmöglichkeiten bestehen.

    Deine Seite ist mit soviel Liebe und Hintergrundwissen, mit Witz und Geschichtlichem versehen, es ist eine Freude hier zu stöbern. Es geht auch an dem normalen Internet seiten weit vorbei und das ist schön.
    Dieter

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