… der Zug nach Süden

Reisen in Griechenland war ursprünglich nur Archäologen, Philosopie-Professoren, Kreuzfahrern und anderen Barbaren, preußischen Offizieren und bayrischen Prinzen möglich. Sie hatten alle eine Aufgabe zu erfüllen! Aber irgendwann kamen die ersten Nur-Neugierigen, in Gruppen, von Thomas Cook betreut, mit dem Baedeker in der Hand. Und sie kamen nur zum Spaß!

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Karte von 1900

Und man fuhr damals selbstverständlich nicht im Sommer! Und wenn der in Studien begriffene Archäologe dann gleich 10 (!) reisende “Europäer” auf der Akropolis sah, war er entsetzt über die “dumpfen Touristenmengen”.

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Touristen in Athen, um 1860

Aber der Reiseschriftsteller Franz Spunda notiert 1938, nach seiner siebten Griechenlandreise: “Wer einmal die Früchte dieses Landes gegessen hat, ist ihm verfallen und kennt nichts anderes mehr.”

One Response to “… der Zug nach Süden”

  1. Christian Says:

    Hallo Theo,
    habe mit dem Beitrag über die Skopelitis das Tor zu der Flut Deiner Berichte aufgestoßen. fast hätte es mich fortgespült. Deine Seite ist die Beste, die mir begegnet ist. Ich freue mich auf die Abende, die ich mit Lesen verbringen kann. Da komme ich mir mit meinem Donoussa-Buch richtig mickrig vor.
    Gruß
    Christian (Xristo)

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