12a Das Ende der Wege …
… und Pfade im Pilion-Süden ist gewöhnlich eine badefähige Bucht. Zu vielen dieser Buchten müssen Sie allerdings umständliche und längere Wege zurücklegen, und möglicherweise werden sie an einigen Stellen auch aufgeben, wenn Sie “nur” ein Normalauto besitzen.
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Habe ich Auto gesagt? Ja, Auto. Ohne Auto kommen Sie am Ende der Pilion-Halbinsel eigentlich nirgendwo hin. Und erwarten Sie in der Regel keinerlei touristische Infrastruktur an diesen kleinen Buchten.
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Ich will unten nur einige Beispiele nennen, kreuz und quer aus der Gegend gegriffen. Rundverkehr geht eh nicht. (Und die Road-Editions Karte Mt. Pilion 1:50.000 sollten auch die Navi-Freaks dabei haben, und getankt sollten Sie haben, und auch Wasser und einen Wagenheber …)
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Manche wunderbare Orte liegen auch einfach am Weg. Das kleine Kap Tzasteni in der Limniona-Bucht … ja, da unten in dem Häuschen-Ensemble ließe sich schon wohnen … wenn Sie da auch von keinem Pizza-Taxi bedient werden (am Tisseo-Bergzug ist es sehr einsam). Sie haben jedenfalls die Asphaltstraße nach Trikeri direkt über sich!
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Katigiorgis, auch nur so ein Fünfhäuserdörfchen im äußersten Südosten. Aber Katigiorgis lebt von den Ausflugsbooten, die von Skiathos rüberkommen. Skiathos ist recht nah, Sie sehen es im Hintergrund. Und die Ausflügler wollen nicht nur Sand und Sonne, die wollen auch rustikal und gut essen. Mal was anderes als die Hotel-Halbpension. Ja, das geht sogar. Wohnen möchte ich in Katigiorgis allerdings nicht länger als drei Tage. (Im Hintergrund, links im Bild, ziehen sie gerade mit einem Traktor ein Boot aus dem Wasser. Ähm ja … der Sand ist tief und liegt locker, mehr sage ich dazu nicht …)
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Zwischen Mortias (Lyri-Bucht), Patrichori und der Paltsi-Bucht verläuft eine Landwirtschafts-”Straße”, die Sie lieber meiden sollten, wenn der Boden ihres Autos weniger als 30 cm Abstand zur Erde hat (siehe Seite 13). Aber es gibt einige Stellen, wo der Strand nur Ihnen gehört. Jedoch nicht in Paltsi … der Strand gehört den Griechen aus Volos. Aber vielleicht freuen Sie sich ja inzwischen über etwas muntere Gesellschaft …?
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An der einsamen Theotokos-Bucht (theotokos = Gotteszins, freischwebend von mir übersetzt) hatte das Meer auf dem Strand großzügig Umwelt-”Zins” abgelegt. Aber hier räumt selten jemand auf. Was liegt, liegt. Bis zum nächsten Sturm. Wir haben uns über die herumliegenden dorischen Säulen gewundert. Antike Wegwerfmentalität …?
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Die Kirche, die aus byzantinischer Zeit stammen könnte, hatte sogar die nötigen Kerzen. Ja, Gotteszins …
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Die Kirchentür war sogar unverschlossen, aber im Feld an der Kirche arbeitete ein Bauer, der uns demonstrativ nicht aus den Augen ließ.
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Nein nein, wir haben nicht nur im Auto gesessen in der Zeit im Mai 2002, sondern auch auf unserem Balkon im Hotel Platania (siehe Pilion-Seite 10). So lange, daß am Ende ganz nebenbei eine ordentliche Sammlung von Pfandflaschen zusammengekommen war …
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Fortsetzung auf Seite Pilion 12b Zagora/Ostküste







April 12, 2008 at 3:44 pm
Hallo Theo!
Interessant, was Du da schreibst. Am Anfang konnte es mir auch nicht einsam genug sein. Mittlerweile wohnen wir auch lieber in belebtern Orten und fahren dann mit dem Auto an einsamere Strände untertags, am Abend hat man dann wieder das “Leben” um sich rum. Da schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe.
Bin ja froh, dass es dort noch keine volle touristische Erschließung gibt, da nimmt man es dann auch mal in Kauf, wenn diverser “Umwelt-Zins” am Strand herumliegt.
Viele Grüße
Ulli