PILION (Einleitung)

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AGET-Hraklis, eine der größten Zementfabriken der Welt am südostlichen Stadtrand von Volos (Foto: Google Earth 2008)
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“Wir fahren auf den Pilion, wo er am schroffsten und schrundigsten ist, altes Andartenland, Partisanengebiet, während des Bürgerkriegs als Räterepublik unabhängig.” Harry Rowohlt (Pooh’s Corner, Die Zeit, 01.10.2009) Wenn Sie auch auf die Pilion-Halbinsel wollen, müssen Sie durch Volos, die Hauptstadt der Provinz Magnesia, mitten hindurch. Bringen Sie dazu etwas Geduld mit. Volos ist auch die letzte “richtige” Einkaufsmöglichkeit vor der Halbinsel, tanken Sie hier und packen Sie sich ein paar Vorräte ein …
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Vor der Küstenstrecke am pagasitischen Golf liegt die Zementfabrik als eine Art “Tor des Schreckens”. Während Sie nun zwischen der Fabrik (sieben Mio. Tonnen Jahresleistung) und ihrem werkseigenen Hafen durchfahren, erinnern Sie sich daran: Von jetzt an wird es nur noch besser …
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Es gibt auch eine Alternative zur Golfküstenstraße! Richtung Osten (Makrinitza, Hania, Zagora, Tsangarada) geht es gleich hinter der Stadt steil bergauf. Eine sehr kurvenreiche und schmale Strecke schon vor dem ersten schönen Bergdorf (Portaria). Und die Straße bleibt auch so bis zu ihrem Ende an der Ägäis in (sagen wir mal) Horefto …! Lassen Sie sich Zeit …
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In einem Satz: Der Pilion ist die hakenförmige, bergige, dicht bewaldete Halbinsel, die den Pagasitischen Golf vom Rest der Ägäis trennt. Hier die Links zu den einzelnen Seiten … alle Links ebenfalls rechts in “pages”:

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Der Bergrücken des Pilion steigt bis auf 1550 Meter, wo Sie im Winter Ski laufen können! Die höchste Stelle der Paßstraße bei Hania liegt bei etwa 1200 Metern. Bereiten Sie sich drauf vor, von Volos aus mindestens zwei Stunden zu brauchen, um die Halbinsel mit dem Auto zu durchqueren (ca. 55 km). Die Fahrt zum äußersten Ende (Trikeri) dauert auf der Straße entlang der Golfküste auch mehr als drei Stunden (ca. 100 km). Es gibt nur sehr wenig öffentlichen Busverkehr, und dieser ist nur auf Volos ausgerichtet!
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Südliches Endes des Pilion – Foto: Google Earth 2008
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Während des Sommers 2007 hatte es auch auf dem Pilion gebrannt. Doch waren die Folgen nicht so spektakulär wie in Evia und auf dem Peloponnes. Selbst in den griechischen Medien wurde nur nebenbei über die Schäden auf dem Pilion berichtet. Die Brände betrafen hier auch in erster Linie unbewohntes Land. Lediglich das Dorf Neohori war gefährdet. Ich gehe mal davon aus, daß die (recht riesigen) roten Flecken im Google Earth Foto die betroffenen Räume zeigen. (Die Erde des Pilion hat diesen roten Ton.) Hier noch eine Skizze mit den Orten, die ich auf den Seiten erwähne, zur groben Orientierung:
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Sie können sich von Volos aus auch zum kahlen, zerrissenen Südzipfel der Halbinsel mit der Fähre oder dem Tragflügelboot expedieren lassen. Einige der Schiffe in Richtung der Sporaden (Skiathos, Skopelos, Alonissos, Skyros) stoppen in Trikeri. Die “Industrie” von Trikeri wird Ihnen besser gefallen als die von Volos. In Trikeri baut man noch Schiffe von Hand, und ein bißchen Tourismus gibt es auch. Die Küstenstraße zu dem recht isolierten Ort (ca. 1000 EW) existiert erst seit ein paar Jahren!
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3 Responses to “PILION (Einleitung)”

  1. Katharina Says:

    Danke, Theo, für den Übersichtsplan :-)

  2. Ulli Says:

    Hallo Theo,

    jetzt bin ich schon einige Wochen nicht mehr hier gewesen und nun entdecke ich Deine Pilion-Seiten. Werde mich mal genüßlich durch Deine Artikel durchlesen. Ich liebe den Pilion, die Landschaft, das Meer auf der Golfseite wie ein Spiegel auf der anderen Seite etwas rauer. Die schönen Pilion-Häuser, das schönste Bergdorf Makrinitza, das ich je gesehen habe und es gibt noch keine großen Hotelburgen.
    Gruß
    Ulli

  3. theo48 Says:

    Hallo Ulli, ja ein schönes altes Haus im Pilion zu haben, das wäre nicht schlecht … aber da brauche ich auch nicht drüber nachzudenken. Theo

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