PILION (Einleitung)
AGET-Hraklis, eine der größten Zementfabriken der Welt am südostlichen Stadtrand von Volos (Foto: Google Earth 200
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Wenn Sie auf die Pilion-Halbinsel wollen, müssen Sie durch Volos, die Hauptstadt der Provinz Magnesia, mitten hindurch. Bringen Sie dazu etwas Geduld mit. (Zur Zeit ist jedoch eine Umgehungsstraße im Bau!) Volos ist auch die letzte “richtige” Einkaufsmöglichkeit vor der Halbinsel, tanken Sie hier und packen Sie sich ein paar Vorräte ein …
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Vor der Küstenstrecke am pagasitischen Golf liegt die Zementfabrik als eine Art “Tor des Schreckens”. Während Sie nun zwischen der Fabrik (sieben Mio. Tonnen Jahresleistung) und ihrem werkseigenen Hafen durchfahren, erinnern Sie sich daran: Von jetzt an wird es nur noch besser …
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Es gibt auch eine Alternative zur Golfküstenstraße! Richtung Osten (Makrinitza, Hania, Zagora, Tsangarada) geht es gleich hinter der Stadt steil bergauf. Eine sehr kurvenreiche und schmale Strecke schon vor dem ersten schönen Bergdorf (Portaria). Und die Straße bleibt auch so bis zu ihrem Ende an der Ägäis in (sagen wir mal) Horefto …! Lassen Sie sich Zeit …
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In einem Satz: Der Pilion ist die hakenförmige, bergige, dicht bewaldete Halbinsel, die den Pagasitischen Golf vom Rest der Ägäis trennt. Hier die Links zu den einzelnen Seiten … alle Links ebenfalls rechts in “pages”:
01 Das zivile Land
02 Vizitsa, bei Apostolis
03 Vizitsa, die Karwoche
04 Vizitsa, Ostersonntag
05 Der Zug nach Milies
06 Im grünen Bereich
07a Unruhe und Pinakates
07b Golf- und Erntezeit
08 Der Pilion-Balkon
09 Pandora Makrinitsa
10 Platania 07.09.1999
11 Platania, Nachtleben
12a Das Ende der Wege …
12b Zagora und Ostküste
12c Helwig, Raubfischer in Hellas
13 Pilion, Sand und Licht
14 Vizitsa, chez Matoula
15 Vizitsa, auf 750 qm
02 Vizitsa, bei Apostolis
03 Vizitsa, die Karwoche
04 Vizitsa, Ostersonntag
05 Der Zug nach Milies
06 Im grünen Bereich
07a Unruhe und Pinakates
07b Golf- und Erntezeit
08 Der Pilion-Balkon
09 Pandora Makrinitsa
10 Platania 07.09.1999
11 Platania, Nachtleben
12a Das Ende der Wege …
12b Zagora und Ostküste
12c Helwig, Raubfischer in Hellas
13 Pilion, Sand und Licht
14 Vizitsa, chez Matoula
15 Vizitsa, auf 750 qm
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Der Bergrücken des Pilion steigt bis auf 1550 Meter, wo Sie im Winter Ski laufen können! Die höchste Stelle der Paßstraße bei Hania liegt bei etwa 1200 Metern. Bereiten Sie sich drauf vor, von Volos aus mindestens zwei Stunden zu brauchen, um die Halbinsel mit dem Auto zu durchqueren (ca. 55 km). Die Fahrt zum äußersten Ende (Trikeri) dauert auf der Straße entlang der Golfküste auch mehr als drei Stunden (ca. 100 km). Es gibt nur sehr wenig öffentlichen Busverkehr, und dieser ist nur auf Volos ausgerichtet!
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Südliches Endes des Pilion (Foto: Google Earth 200
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Während des Sommers 2007 hatte es auch auf dem Pilion gebrannt. Doch waren die Folgen nicht so spektakulär wie in Evia und auf dem Peloponnes. Selbst in den griechischen Medien wurde nur nebenbei über die Schäden auf dem Pilion berichtet. Die Brände betrafen hier auch in erster Linie unbewohntes Land. Lediglich das Dorf Neohori war gefährdet. Ich gehe mal davon aus, daß die (recht riesigen) roten Flecken im Google Earth Foto die betroffenen Räume zeigen. (Die Erde des Pilion hat diesen roten Ton.) Hier noch eine Skizze mit den Orten, die ich auf den Seiten erwähne, zur groben Orientierung:
Sie können sich von Volos aus auch zum kahlen, zerrissenen Südzipfel der Halbinsel mit der Fähre oder dem Tragflügelboot expedieren lassen. Viele der Schiffe in Richtung der Sporaden (Skiathos, Skopelos, Alonissos, Skyros) stoppen in Trikeri. Die “Industrie” von Trikeri wird Ihnen besser gefallen als die von Volos. In Trikeri baut man noch Schiffe von Hand, und ein bißchen Tourismus gibt es auch. Die Küstenstraße zu dem recht isolierten Ort (ca. 1000 EW) existiert erst seit ein paar Jahren!
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March 26, 2008 at 6:54 pm
Danke, Theo, für den Übersichtsplan
April 9, 2008 at 8:02 am
Hallo Theo,
jetzt bin ich schon einige Wochen nicht mehr hier gewesen und nun entdecke ich Deine Pilion-Seiten. Werde mich mal genüßlich durch Deine Artikel durchlesen. Ich liebe den Pilion, die Landschaft, das Meer auf der Golfseite wie ein Spiegel auf der anderen Seite etwas rauer. Die schönen Pilion-Häuser, das schönste Bergdorf Makrinitza, das ich je gesehen habe und es gibt noch keine großen Hotelburgen. Wenn ich mehr Geld hätte, würde ich aussteigen und dort leben. Der Pilion ist ja nicht weit von der 2. Heimat meines Lebensgefährtens, nämlich Larissa und Umgebung und daher haben wir schon ein paar Mal einen Abstecher dorthin gemacht. Freue mich schon aufs Lesen!
Gruß
Ulli
April 9, 2008 at 7:43 pm
Hallo Ulli, ja ein schönes altes Haus im Pilion zu haben, das wäre nicht schlecht … aber da brauche ich auch nicht drüber nachzudenken. Hab hier gerade 3 Seiten über den OLYMP reingesetzt, ist von Larissa ja auch nicht so weit. Kennst du die Aussicht auf Larissa runter vom Ossa … von Spilia aus sehen die Lichter der Stadt in der Dunkelheit echt toll aus. Theo
April 12, 2008 at 1:26 pm
Hallo Theo,
natürlich kennen wir den Olymp. Leider sind wir nicht sportlich, dass wir ihn bezwingen könnten. Hast Du evtl. ein Foto von dem Blick auf Larissa?
Wir sind aber schon öfter im Ossagebirge mit dem Auto unterwegs gewesen, Polidendri, Ambelakia, Melivia. Mein Schwiegervater und mein Lebensgefährte haben eine Homepage über Larissa und Thessalien erstellt, die natürlich noch erweiterungsfähig ist, aber leider fehlt ihnen auch die Zeit… Dies wäre die Homepage: http://www.thessalia.net Warst Du auch schon in Larissa und Umgebung? Am Meer gibt es die Orte Kokino Nero, Agiokambos, Stomio. Ein sehr schöne Gegend!
Viele Grüße
Ulli
April 13, 2008 at 5:38 pm
Hallo Ulli, von diesem Blick auf Larissa habe ich kein Foto. Die Strecke über Stomio und Karitsa sind wir mal gefahren, das war Anfang Juni, und an der Küste war echt noch gar nix los, null … und von da aus auf so winzigen Waldsträßchen quer über den Ossa bis Spilia (da gibt es ein Foto auf der Seite “Das Festland”).
… ja, das ist ein bißchen wenig …
…
Kokkino Nero haben wir ausgelassen. Melivia kenne ich, aber nur flüchtig, das ist das Örtchen mit der haarsträubend engen und zickzack-kurvigen Dorf-Rundstraße. Wir wollten von Melivia aus weiter zur Küste fahren, die Strecke war aber unbefahrbar und gesperrt. Aber ab Melivia gab es markierte Wanderwege ins Mavrovouni-Gebirge hinein … dafür fehlte uns die Zeit, leider. Habe so 5 oder 6 brauchbare Fotos vom Ort, aber ich weiß sonst nix drüber. (Melivia gab’s aber schon in der Antike?)
Ambelakia steht (wegen Architektur und Handwerk) schon ewig auf meiner Liste, aber irgendwie fährt man trotzdem immer vorbei … hab bisher nur kurz in die thessalia-Seite reinschauen können … wenn ich da besser durch bin, melde ich mich bei dir!
Und von Larissa selbst kenne ich nur 2 Dinge … die Bushaltestelle und die Autobahnauffahrten …
Theo
PS. Du hast ja in den letzten Tagen mehr in meine Seiten reingeschrieben als ich selbst …
April 14, 2008 at 7:37 am
Hallo Theo,
Tja ich hatte am Samstag mal wieder Zeit und hab es genoßen, Deine Beiträge hier zu lesen. Übrigens wenn man über Agiokampos fährt, muss man nicht durch die engen Straßen von Karitsa, man findet einige schöne Strände auf dieser Strecke. Kokino Nero hat eine eisenhaltige Quelle, soll ja gesund sein. Da kann man sich sogar Wasserflaschen damit füllen. Aber Du bist ja schon ziemlich weit gekommen. Schön ist es wie gesagt auch in Polidendri, das Gebiet dort war mal König Konstantins Land und damals durfte dort auch nichts gebaut werden. Allerdings musste er seine Ländereien dem griechischen Staat übergeben, damit er wieder nach Griechenland einreisen darf. So viel ich weiß gabs Melivia auch in der Antike, müsste ich noch mal nachfragen.
Tja, in Larissa wurde in den letzten Jahren leider zu viel gebaut, das hat das Stadtbild etwas zerstört. Aber es gibt ein antikes Theater, dass sie gerade wieder rekonstruieren und alte römische Mauern und der Alkarsar (Park am Pinios-Fluss) ist auch sehr schön.
Also Ambelakia kann ich nur empfehlen, da hat man u. a. auch eine wunderschöne Sicht von dort oben und die alten Häuser sind sehr schön, darüber kannst Du auch auf der Thessalien-Seite etwas nachlesen.
Viele Grüße
Ulli