Athen – die Akropolis (2)

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Das Erechtheion, Westseite

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Säulen am Erechtheion, Nordseite

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Beflissene amerikanische Studentinnen vor dem Erechtheion

Nach der Unabhängigkeit Griechenlands wurde die gesamte Akropolis offiziell zur ärchäologischen Stätte. Die Bebauung aus byzantinischer und osmanischer Zeit wurde komplett abgerissen, inklusive des “fränkischen” Turms. Es war allerdings auch mal geplant, stattdessen den Palast von König Otto auf die repräsentative Erhebung zu setzen, und Karl Friedrich Schinkel hatte schon seine Ideen zu Papier gebracht …

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Planidee: Königspalast, Karl Friedrich Schinkel

… aber es gab fundierte Opposition dagegen, und das junge griechische Königreich hatte ohnehin nicht das Geld (zum Glück).

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Ansichtskarte aus den 1930er Jahren

Um 1930 wurde der Parthenon restauriert, dummerweise unter Verwendung von eisenhaltigen (!) Klammern zur Verbindung der Struktur, die später wieder entfernt werden mußten, da sie rosteten und die Steine, den sie vor Erdbebenschäden retten sollten, chemisch zerstörten.

Ein aufwendiges Sanierungsprogramm wurde in der Zeit der Vorbereitung auf die Olymischen Spiele 2004 in Angriff genommen. Das Akropolis-Museum wurde in der unteren Stadt, mit Sicht auf die alte Burg, neu erbaut. Jetzt warten alle drauf, daß das British Museum endlich seine Schätze rausrückt …

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Und was sehen diese Touristen?

Das hier: Vorne in der Plaka das Lysikratesmonument, oben links den Hadriansbogen, rechts oben den Tempel des olympischen Zeus:

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Den meisten Deutschen ist eine andere Akropolis viel besser bekannt als die von Athen, nämlich diese hier …

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Aus dem entsprechenden Internet-Lexikon

… aber Die Lindenstraße ist heute nicht mehr mein Thema … :-)

Nur noch eine letzte Überlegung. Die 12 Meter hohe Athena-Statue des Phidias im Parthenon muß in der Antike ja sehr beeindruckend gewesen sein. Heutzutage haben die Athener solche Dimensionen in ihrem Alltag ja ständig um sich:

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